Samstag, 3. Oktober, 17.00 Uhr, Ernst-Barlach-Saal, Tinsdaler Weg 44, 22880 Wedel 

Beethoven

am Nachmittag

 

 

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2, g-Moll, op. 5

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3, A-Dur, op. 69

Sonate für Violine und Klavier, Nr. 9, A-Dur op. 47, „Kreutzer“ 

 

Es spielen:

Stefan Czermak (Violine)

Valeri Krivoborodov (Violoncello)

Edda Blufarb (Piano)

 

Moderation:

Hanspeter Walos

 

 

Das Beethovenjahr 2020 ist nun in seiner zweite Runde – und damit hat der Förderverein Kammerchor und Kammerorchester Wedel doch noch die Chance, dem in diesem Jahr hoch gefeierten Komponisten seine Reverenz zu erweisen. 

Ursprünglich war für diesen September ein großes Beethovenkonzert mit der Chorfantasie (auch die „Kleine Neunte“ genannt), dem Klavierkonzert Nr. 3 und der 1. Sinfonie vorgesehen. Das Konzert musste der Förderverein – coronabedingt – leider absagen. Außerdem wurden Bachs „Johannespassion“ und Mozarts Requiem auf das kommende Jahr verschoben in der Hoffnung, dass dann Chorkonzerte wieder möglich sind.

 

Umso mehr freut sich der Vorstand, dass er nach den schrittweise Lockerungen in den letzten Wochen dem großen Beethoven nun mit „kleinem Format“ hier in Wedel doch noch Gehör verschaffen kann: Am 3. Oktober wagt er mit „Beethoven am Nachmittag“ einen Neustart nach den „eintönigen“ Monaten des Lockdowns: Edda Blufarb (Klavier), Stefan Czermak (Violine) und Valeri Krivoborodov (Violoncello) werden für ihre Zuhörer drei Sonaten von Ludwig van Beethoven spielen. Auf dem Programm stehen zum einen zwei Sonaten für Violoncello und Klavier – Nr. 2 (op. 5,2) und Nr. 3 (op. 69) – sowie die berühmte Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 (op. 47 „Kreutzer“).

 

Valeri Krivoborodov beschreibt die beiden Sonaten für Violoncello und Klavier als eine Brücke zwischen der Zeit Beethovens und der unseren: So wie die Menschen damals in ihrer von schrecklichen Kriegen heimgesuchten Gegenwart unter Ängsten und Sorgen um die Zukunft litten, ist auch unser Leben heute – und ganz aktuell jetzt in der Corona-Zeit –  dadurch bestimmt. „So wie seinen Zeitgenossen hilft Beethoven in seiner  Musik auch uns, in düsteren Zeiten den Mut und den Willen zum Leben nicht zu verlieren. Damit gibt er auch uns mit seinem Werk Zuversicht und Hoffnung“.

 

Die Sonate Nr. 9 für Violine und Klavier – seit der Romantik irreführend als „Kreutzersonate“ bezeichnet – gilt unter Experten gemeinhin als „zu wild, zu schwer, unspielbar“  und daher als „Herausforderung für jeden Interpreten“. Das macht gespannt!

  

Das Konzert beginnt am Samstag, dem 3. Oktober, um 17.00 im Wedeler Ernst-Barlach-Saal; es ist fast ausverkauft. Wenige Restkarten (15,-  Euro) gibt es noch an der Nachmittagskasse. 

 

Die Ankündigung „Ausverkauft“ wünscht sich jeder Konzertanbieter! Dahinter steht allerdings die coronabedingte Einschränkung, dass für dieses Konzert nur 70 Plätze statt der sonst für den Barlachsaal üblichen 150 zur Verfügung stehen. So können die Zuhörer den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 – 2 Meter einhalten. Das gilt bereits mit dem Betreten des Gebäudes, ebenso das Tragen des Mund- und Nasenschutzes. Nur auf den Sitzplätzen darf die Maske abgenommen werden. Da das Konzert nur etwa 70 Minuten dauert, ist keine Pause vorgesehen; der Barlachsaal ist durch die eigene Anlage und  geöffnete Türen gut belüftet. 

Die Veranstalter bedauern allerdings sehr, dass wegen des zu erwartenden herbstlichen Wetters und der früh einsetzenden Dunkelheit kein anregender Ausklang bei Saft und Wein im Garten am Barlachsaal möglich ist.

 

Gleichwohl: Trotz aller Einschränkungen – die Mitglieder des Fördervereins sind glücklich, endlich wieder „lebendige“ Musik darbieten zu können. 

(th für den Förderverein Kammerchor und Kammerorchester Wedel, 23.09.2020)  

 

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