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Sonntag, 22.05.2022, 17:00 Uhr, Rist-Forum, Am Redder 8, 22880 Wedel

Klassik am Nachmittag

Joseph Haydn

Cellokonzert Nr. 1, C-Dur

 

 

Franz Schubert

Symphonie Nr. 5 , B-Dur

 

-----------  PAUSE----------

 

Franz Schubert

Messe G-Dur, D 167

 

Die Solisten der Messe:

Armine Nersisyan, Sopran

Aram Mikaelyan, Tenor

Christfried Biebrach, Bass

 

Orchestereinstudierung: Stefan Czermak

Dirigent und Solist: Valeri Krivoborodov

Kammerchor und Kammerorchester Wedel

 

 

 

 

Ein Sonntag mit Haydn und Schubert

 

Am Sonntag, dem 22.05.2022, nahmen Kammerchor und Kammerorchester Wedel nach zweijähriger Corona-Pause ihre Konzerte mit der Reihe „Klassik am Nachmittag“ wieder auf. Um 17 Uhr erklangen im Wedeler Johann-Rist-Forum Werke von Joseph Haydn und Franz Schubert.

 

Das Konzert begann mit Joseph Haydns Cellokonzert Nr.1 in C-Dur (Hob. VIIb:1). Es ist vermutlich zwischen 1761 und 1765 entstanden und war lange verschollen. Erst 1961 wurde es in Prag wiedergefunden und dann im Rahmen des Festivals „Prager Frühling“ 1962 mit dem tschechischen Cellisten Milos Sádlo noch einmal „uraufgeführt“. Es gilt als eines der anspruchsvollsten Cellokonzerte überhaupt, und so freuten sich Chor und Orchester, dass Valeri Krivoborodov, Leiter des Kammerchors und selbst Cellist, den Solopart in diesem Konzert übernahm.

Anschließend folgte Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5 in B-Dur (D 485). Sie entstand 1816 und ist ein Jugendwerk des Komponisten. In der Fachliteratur wird sie als „kleines Meisterwerk“ bezeichnet; wegen ihrer „Leichtigkeit“ ist sie eine der bekanntesten Sinfonien Schuberts. Die Orchestereinstudierung lag wie immer in den bewährten Händen von Stefan Czermak.

Zum Abschluss konnte dann der Kammerchor erstmals wieder nach zwei Jahren öffentlich singen. Franz Schuberts Messe Nr. 2 in G-Dur, D 167 für Soli, Chor und Orchester ist ebenfalls ein Jugendwerk des Komponisten; sie entstand 1815 in wenigen Wochen - Schubert war gerade 18 Jahre alt. Bemerkenswert ist, dass er im Credo die Sätze „et unam sanctam catolicam et apostolicam ecclesiam“ (ich glaube an die eine katholische und apostolische Kirche) und „et expecto resurrectionem mortuorum“ (und erwarte die Auferstehung der Toten) weglässt. Hier werden seine Zweifel an diesen christlichen Glaubensinhalten deutlich.

Solisten in der Messe waren Armine Nersisyan (Sopran), Aram Mikaelyan (Tenor) und Christfried Biebrach (Bass).

 

Es galten die zum Zeitpunkt des Konzerts aktuellen Hygienevorschriften.

 

 

 

Eintrittspreise waren: Erwachsene 20 €, Schüler und Studenten 10 € an der Tageskasse

 Die Platzwahl war frei.

 

Eintrittskarten waren erhältlich in der Buchhandlung Heymann, Welau Arkaden