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Konzertkritik

shz.de

17. Dezember 2019

von Heinke Ballin

 

In Wedeler Marienkirche

Kammerchor und Kammerorchester singen das Weihnachtsoratorium seit 60 Jahren 

 

Mit der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach gelang dem Wedele Kammerchor und Kammerorchester mit den Solisten, hier in der Mitte Cornelia Zach, Sopran, und Tenor Hiroshi Amok, eine hervorragende Leistung. Foto: Heinke Ballin

 

Die Aufführung des Weihnachtsoratoriums geriet dem Kammerchor und Kammerorchester Wedel im 60. Jahr zum Glanzstück.

 

Wedel | Jetzt wird es wieder klar, warum Karten für das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Wedeler St.-Marien-Kirche gar nicht so leicht zu ergattern sind. Meist sind sie schon Wochen vorher restlos ausverkauft. Der Wedeler Kammerchor und das Kammerorchester wissen das Strahlende, das Jubelnde des Bachschen Oratoriums mit so einer Begeisterung zur Geltung zu bringen, dass es allen Zuhörern tief unter die Haut dringt. 

 

Seit 60 Jahren im Programm

Seit 60 Jahren wird das Oratorium in der Vorweihnachtszeit von den beiden Ensembles in Wedel aufgeführt – doch nie ist es zur Routine verwässert. Im Gegenteil. Es ist der ganze Ehrgeiz der Musiker, es jedes Jahr ein bisschen schöner, vollkommener zu gestalten. Das wird gleich bei der ersten Kantate „Jauchzet, frohlocket“ deutlich, eine unwahrscheinliche Leistung des Chores, diesen Jubel so authentisch klingen zu lassen.

 

Unterschiedlichkeit der Kantaten herausgearbeitet

Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Kantaten weiß der Chor sehr schön auszuarbeiten. So im Gegensatz zum „Jauchzet“ auch das eher getragene „Wie sollt ich Dich empfangen“. Ein Glanzstück des Kammerorchesters ist die rein instrumentale Hirtenmusik. Eine wunderbare, Ruhe ausstrahlende Komposition, etwa in der Mitte des beliebtesten und meist gespieltesten Weihnachtsoratoriums der Deutschen.

 

Stargäste aus dem Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper

Als Stargäste für die Arien und Rezitative engagieren die Wedeler meist Sänger und Sängerinnen vom Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. An diesem dritten Adventssonntag waren es die Sopranistin Cornelia Zach [sic], die Mezzosopranistin Jale Papila, die die Alt-Partien ausfüllte, sowie der hervorragende japanische Tenor Hiroshi Amako  der jedes gesungene Wort verständlich und mit voller Stimme klingen ließ, sowie der aus Island stammende Bass Jóhann Kristinsson  ebenso eine sehr schöne Männerstimme. Aufgefallen sind in dem aufgeführten Werk zwei Solisten: einmal Konzertmeister Stefan Czermak mit seiner Geige und eine wunderbare Querflöte zur Arie „Frohe Hirten“.

 

Immer wieder ein Genuss ist es, den Dirigenten Valeri Krivoborodov zu sehen. Er entfaltet beim Dirigieren ein großes tänzerisches Talent – ein Genuss nicht nur beim Zuhören, sondern auch beim Zusehen. Krivoborodov ehrte nach dem großen Schlussapplaus Kammerchormitglied Ruth Passlack. Sie ist tatsächlich seit dem ersten Weihnachtsoratorium vor 60 Jahren dabei, immer zuverlässig, bei jeder Probe anwesend – und immer eine elegante Erscheinung. Für sie gab es einen Blumenstrauß und Extra-Applaus.

 

 

Ruth Passlack ist vom der ersten Aufführung des Weihnachtsoratoriums 1959 bis heute dabei und wurde deshalb von Dirigent

Valeri Krivoborodov, dem Kammerchor und -orchester und allen Gästen gefeiert. Foto: Heinke Ballin

 


 

Konzertankündigung

shz.de

12. Dezember 2019

von Oliver Gabriel 

 

Zwei Versionen geplant: 

Das bietet das Weihnachtsoratorium für Jung und Alt

 

Stefan Czermak (links) zeichnet beim Weihnachtsoratorium erneut für die Orchestereinstudierung verantwortlich. Valeri Krivoborodov wird dirigieren. Foto: Archiv/wst

 

 

Wedeler Kammerchor und Kammerorchester lassen das Weihnachtsoratorium seit 60 Jahren erklingen. 

 

Wedel | Das eine hat eine jahrzehntelange geschätzte Tradition, das andere hat sich bereits binnen weniger Jahr zum Erfolgsmodell gemausert: Kammerchor und Kammerorchester Wedel stimmen am Wochenende wieder das Weihnachtsoratorium an – am Sonnabend zunächst im Rahmen eines Konzerts „für kleine und große Leute“, am Sonntag dann mit Jauchzen und Frohlocken, Pauken und Trompeten, die das Wedeler Publikum seit nunmehr 60 Jahren nicht missen möchte und muss. 

 

Ruth Passlack, Sopransängerin, war schon 1959 mit dabei

Tatsächlich ist es bereits sechs Jahrzehnte her, dass der mittlerweile verstorbene Heinz Kegel „erstmals dieses große Werk in unserer kleinen Stadt aufführte“, wie es vom Förderverein der beiden Ensembles als Veranstalter heißt. Laut Fördervereinsmitglied Monika Thöm sang bei der Premiere 1959 bereits Ruth Passlack im Sopran, die auch am 15. Dezember in der Kirche St. Marien, Mühlenweg 41, wieder als „wertvolle Stütze des Chors“, so Thöm, mit dabei sein wird. Als wäre dies nicht bemerkenswert genug, versichert Thöm: 

 

„Sie hat nicht eine Aufführung versäumt.“

Monika Thöm, Förderverein

  

Ab 17 Uhr werden Sonntag die Kantaten I bis III erklingen. Die Solisten sind Cornelia Zach (Sopran), Jale Papila (Alt), Hiroshi Amako (Tenor) und Johann Kristinsson (Bass). Dirigent ist Valeri Krivoborodov. Die Orchestereinstudierung liegt in den bewährten Händen von Stefan Czermak. Karten gibt es zum Preis von 20 Euro, ermäßigt 15 Euro im Vorverkauf bei Heymann. 

 

Sonnabend gibt es das Weihnachtsoratorium für Kinder

Bereits am 14. Dezember erklingt ebenfalls in St. Marien um 16 Uhr für die jungen Zuhörer wieder das „Jauchzet, frohlocket“ als Auftakt für die Weihnachtsgeschichte. Sie wird erzählt im Wechsel mit Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium und gemeinsam gesungenen Liedern. Dabei wird der Kammerchor begleitet von Orgelklängen und dem Kammerorchester, das noch eine musikalische Überraschung bereithält.

 


 

Konzertkritik

shz.de

19. November 2019

von Margot Rung 

 

„Kammermusik am Nachmittag“:

120 Gäste kommen zu Czermak, Conrad und Krivoborodov 

 

Wedel | Die Konzertreihe „Kammermusik am Nachmittag“ bereichert das Musikleben in Wedel seit fünf Jahren. So auch am vergangenen Sonntag mit dem Trio Stefan Czermak (Violine), Claus Conrad (Viola) und Valeri Krivoborodov (Cello).

 

Werke von Beethoven, Schubert und Mozart

Es war ein Nachmittag in Dur, ein virtuoses Konzert, mit Werken von Beethoven, Schubert und Mozart, eine Musik des Gefühls und eine Reminiszenz an die Wiener Klassik und die Romantik. Die katholische Kirche St. Marien mit ihrer hohen Holzdecke bot eine tolle Akustik, was das Hörerlebnis noch unterstrich.

 

Technisch hohes Niveau

Das Ensemble gestaltete seine Darbietungen auf technisch hohem Niveau, ging in großer musikalischer Übereinstimmung mit den Werken der großen Meister um. Und soviel muss gesagt werden: Die drei Streicher haben beachtliche Karrieren zurückgelegt. Da ist zunächst Violinist Czermak, der langjährige erste Konzertmeister der Hamburger Symphoniker. Conrad war Bratschist beim Symphonie-Orchester des NDR und Krivoborodov erster Cellist bei den Hamburger Symphonikern. Heute leitet er den Kammerchor Wedel und in Zusammenarbeit mit Czermak die Aufführungen des Wedeler Kammerchors und -orchesters als Dirigent.

 

Konzentration: Claus Conrad (links) an der Viola und Valeri Krivoborodov am Cello. Foto: Margot Ring

 

Zu Beginn erklang die ausdrucksstarke Beethoven-Serenade D-Dur, op. 8. Bei der Serenade D-Dur op. 8 mit ihren sieben Sätzen kam keine Eintönigkeit auf: Das Trio beschenkte sein Publikum mit einem Beethoven voller Wärme und mit homogenem Gesamtklang. Die Besucher hörten Musiker, deren individuelle musikalische Aussage sich in gleichberechtigter Partnerschaft zu einem gemeinsamen Klang ergänzte. 

 

Der junge Schubert ist der Suchende

Mit dem Trio für Violine, Viola und Violoncello D 581 B-Dur von Franz Schubert (1797-1828) stellten Czermak, Conrad und Krivoborodov die Exzellenz dieser Musik unter Beweis. Die Unsicherheiten der Jugend, das Suchende sind in diesem Werk zu spüren. Schubert hatte es mit 20 geschrieben. 

 

Zwei Stunden plus Zugabe

Diese Leistung nach der Pause mit dem komplexen und schwierigen Divertimento Es-Dur, KV 563 von Mozart fortzusetzen, sprach für das Können des Trios. Dass die Virtuosen nach den letzten Tönen des Allegro nicht ohne Zugabe entlassen wurden, war angesichts der Länge von 120 Minuten bemerkenswert.

  


 

Konzertankündigung 

shz.de

10. Oktober 2019

von Finn Warncke 

 

Wieso die Musik von Joseph Haydn brandaktuell ist

Wenn Töne vom Krieg erzählen: Wedeler Kammerchor und Kammerorchester führen die Paukenmesse auf

 

Wedel | Seine Messe in C-Dur nannte Komponist Joseph Haydn einst selbst „Missa in tempore belli“ – die „Paukenmesse“. Sie handelt von erbitterten Kämpfen. Vom Krieg zwischen dem von Napoleon angeführten Frankreich und Österreich im Jahre 1792. Militärfanfaren und Paukenschläge durchziehen die Messe, sollen als Symbole des Krieges gelten. Haydn bringt die Not seiner österreichischen Landsleute somit zum Ausdruck. 

 

Am Sonntag, 20. Oktober, steht die Konzertreihe „Klassik am Nachmittag“ ganz im Zeichen der „Paukenmesse“. Die beiden renommierten Ensembles Kammerchor und das Kammerorchester Wedel führen sie auf. Ebenso Haydns Sinfonie 94 G-Dur.

 

„Das wird ein entspannter Nachmittag mit Wiener Klassik“, verspricht Gaby Nowak vom Förderverein. Die Besucher bekommen eine klare, deutliche Musik präsentiert. Musik, in der, wie in der Paukenmesse, um Frieden gebeten wird, kündigt die Fachfrau an

 

Die Gesamtleitung hält Valeri Krivoborodov in Händen

Valeri Krivoborodov dirigiert den Kammerchor und das Kammerorchester. Stefan Czermak hat sich um die Einstudierung der Stücke gekümmert. Als Solisten konnte der Förderverein Dorothee Risse-Fries (Sopran), Dorottya Lang (Mezzosopran), Carlos Moreno Pelizari (Tenor) und Bruno Vargas (Bass) gewinnen.

„Das Ensemble hat auch schon mit dem Chor des Norddeutschen Rundfunks und der Hamburger Staatsoper zutun gehabt“, berichtet Nowak. Sie hätten sehr darauf geachtet, die richtigen Stimmen auszuwählen. Das sei ihnen gelungen, freut sie sich. Das Solo-Cello in der Messe spielt Bertram Rohde, die Pauken Andreas Suworow.

 

Dass sich der Kammerchor und das Kammerorchester mit Haydn beschäftigen, habe einen Grund. „Das Thema Krieg und, um Frieden zu beten, ist brandaktuell. Man muss sich nur die Weltlage anschauen“, sagt Monika Thöm vom Förderverein.

 

Das Konzert beginnt um 17  Uhr in der St.-Marien-Kirche, Feldstraße 15 in Wedel. Bevor es los geht, gibt es um 15.30 Uhr noch einen Vortrag unter dem Thema „Joseph Haydn: In Zeiten des Krieges“. Dieser soll die Besucher in die „Paukenmesse“ einführen. Anke Schmitt erläutert, welche besondere Bedeutung und Mahnung das Werk auch heute noch hat, heißt es in einer Mitteilung des Fördervereins. Der Vortrag findet im Gemeindesaal statt. 

Karten für das Konzert samt Einführungsvortrag gibt es in der Buchhandlung Heymann, Welau Arcaden, Bahnhofstraße 31. Sie kosten 20  Euro für Erwachsene. Für einen Platz auf der Empore bezahlen Besucher 18 Euro. Schüler und Studenten können sich Karten für 10 Euro an der Tageskasse kaufen.

  


 

Konzertkritik

shz.de

20. Mai 2019

von Inge Jacobshagen

 

Klassik hinterm Deich

Kammerchor und Kammerorchester Wedel begeistern mit ihrem Mammut-Konzert

„Klassik achtern Diek 2019“

 

Wedel | Schon Giuseppe Verdi sagte, es gäbe keine Musik, die sich nur auf ein einziges Land beziehen würde. Musik sei eine Weltsprache, die jeder Mensch verstehen könne. Es war eine der Anmerkungen des Moderators James Lask, der am Sonnabend locker und mit vielen Anekdoten durch den berauschenden Abend mit „Heiterem aus Oper und Operette“ führte. Der Kammerchor und das Kammerorchester Wedel hatten mit einem Mammut-Konzert zu „Klassik achtern Diek 2019“ ins Johann-Rist-Forum eingeladen. Mit der Unterstützung ihres Fördervereins unter der Vorsitzenden Gaby Nowak, privater Sponsoren und der Stadt Wedel war es dem 60 Mitglieder starken, gemischten Kammerchor unter seinem Leiter Valerie Krivoborodov und dem Orchester mit 25 Streichern unter der Leitung von Stefan Czermak gelungen, auch noch hochkarätige Bläser, Cellisten, den Schlagzeuger und die beiden Solisten Darlene Ann Dobisch, Sopran und Daniel Schliewa, Tenor zu engagieren.

 

Auch die Solisten Darlene Ann Dobisch (Foto, Sopran) und Daniel Schliewa (Tenor) begeisterten das Publikum. Foto: Kirsten Heer

 

Mehr als 320 Besucher wollten sich dieses Feuerwerk der „Weltsprache Musik“ mit traumhaften Arien, berühmten Hymnen, populären Chorwerken und fulminanten Kompositionen für Orchester nicht entgehen lassen. Gleich zu Beginn bei der Ouvertüre und dem Chor der Janitscharen aus dem Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart sprang der Funke der Begeisterung auf die Gäste über und behielt auch seine Kraft bis zum furiosen Ende des Konzerts mit Chor und Duett „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Fledermaus des Walzerkönigs Johann Strauß (1825-1899).

 

Unter der musikalischen Leitung von Krivoborodov – Czermak spielte an diesem Abend die erste Geige – zeigte sich die zauberhafte Zeitlosigkeit der bekannten Opern-und Operettenmelodien wie etwa die vom Tenor Schliewa wunderbar intonierte Romanze des Nemorino „Una furtiva lagrima“ aus dem „Liebestrank“ von Gaetano Donizetti. Im Duett mit der stimmgewaltigen Sopranistin Dobisch entfalteten beide studierten Sänger eine wundervolle Harmonie, wie etwa bei dem „Un di felice“ aus „La Traviata“ von Verdi.

 

Weitere Höhepunkte des fabelhaften Chors und des fantastischen Orchesters waren Kompositionen von Franz Lehár, Bedrich Smetana, Jacques Offenbach und viele mitreißende Walzer von Strauß. Sowohl der Kammerchor Wedel als auch das Kammerorchester bestachen durch ihr schönes Zusammenspiel von älteren Musikern mit zum Teil jahrzehntelanger Erfahrung und sehr talentierten jungen Nachwuchs-Interpreten. Am Ende des Konzertes gab es nach zwei schmissigen Zugaben wohlverdiente Standing Ovations für alle Künstler.

 

 

Der musikalische Leiter, Valeri Krivoborodov (Mitte) und der Leiter des Orchesters, Stefan Czermak (links), harmonierten auch diesmal perfekt. Foto: Kirsten Heer

   


 

Konzertankündigung 

shz.de

24. Januar 2019

von Oliver Gabriel 

 

Knüller für Klassik-Fans

Kammerchor und Kammerorchester Wedel geben Ausblick auf drei Konzert-Highlights in 2019

 

Wedel | Klassik-Knüller vor großem Publikum und mit ebensolcher Qualität: Kammerchor und Kammerorchester Wedel sind ein Garant für Hörgenuss mit Niveau. Den wollen die Ensembles unter Leitung von Valeri Krivoborodov und Stefan Czermak auch 2019 ihren Fans und Neuentdeckern bereiten. Drei Termine können sie sich bereits in ihren Kalendern notieren, das Datum für ein viertes geplantes Konzert steht noch nicht fest.

 

Den Auftakt macht ein Revival einer Erfolgsveranstaltung von 2013, die Kammerchor und -orchester auf vielfachen Wunsch des Wedeler Publikums ins Programm gehoben haben, wie Fördervereinsvorsitzende Gaby Nowak verrät: Am Sonnabend, 18. Mai, heißt es wieder „Klassik achtern Diek“.

Im Veranstaltungssaal des Johann-Rist-Gymnasiums (JRG), dem Rist-Forum, präsentieren Chor und Orchester „Heiteres aus Oper und Operette“. Das reicht von Mozarts Ouvertüre zur Oper „Die Entführung aus dem Serail“ über Hymne und Triumphmarsch aus Verdis „Aida“ und der Arie der Adele „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus „Die Fledermaus“ von Strauss bis zu Lehárs Arie des Sou Chong „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Land des Lächelns“. Karten kosten 25, ermäßigt 15 Euro und gehen demnächst in den Vorverkauf bei der Buchhandlung Heymann in den Welau Arcaden.

 

Joseph Haydn ist die zweite große Aufführung dieses Jahres gewidmet. Mit Unterstützung von Solisten bringen Kammerchor und Kammerorchester die Sinfonie mit dem Paukenschlag und die Paukenmesse Missa in tempore belli des österreichischen Komponisten auf die Bühne des Rist-Forums.

 

Und keine Weihnachtszeit ohne Weihnachtsoratorium: Das berühmte geistliche Vokalwerk zählt zu den beliebten Standards der Wedeler Musiker. In diesem Jahr wird es am Sonntag, 15. Dezember, in der katholischen Kirche St. Marien erklingen. Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre haben die Ensembles zudem wieder ein Weihnachtskonzert für Kinder geplant. Das genaue Aufführungsdatum ist laut Nowak jedoch bislang noch offen.

 

Weitere Informationen zu Konzerten, ihren Akteuren und dem Förderverein gibt es auf der Homepage. Dort werben Chor und Orchester, die Laien-Ensembles sind, auch um neue Mitwirkende.