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Konzertankündigung

Hamburger Abendblatt, Pinneberg

12. Dezemberber 2012

von krk

 

Kartenverkauf für das Weihnachtsoratorium

 

Wedel I Am dritten Advent jährt sich eine Wedeler Tradition, die bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert gepflegt wird: das Weihnachtsoratorium. Ab sofort gibt es die Karten für das Konzert in der Kirche St. Marien Ecke Mühlenweg 41/Feldstraße. Am Sonntag, 16. Dezember, von 20 Uhr an präsentieren der Kammerchor und das Kammerorchester aus Wedel Bachs Meisterwerk. In der Aufführung erklingen unter der Leitung von Valeri Krivoborodov die Kantaten I bis III. Karten gibt es von zwölf bis 15 Euro in der Buchhandlung Steyer, Bahnhofstraße 50, in Wedel und an der Abendkasse.  

 


 

Konzertankündigung

Wedel-Schulauer Tageblatt

04. Oktober 2012

von Oliver Gabriel

 

Grundheber singt Brahms in Wedel

 

Wedel I Leckerbissen für Freunde klassischer Musik: Wenn Kammerchor und Kammerorchester Wedel am Sonntag, 14. Oktober, nach drei Jahren wieder "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms präsentieren, dann wissen sie prominente Unterstützung in ihren Reihen. Valerie Krivoborodov, dem künstlerischen Leiter der beiden Ensembles aus der Rolandstadt, ist es gelungen, Franz Grundheber für den Bariton-Solopart zu gewinnen.

 

Der Wahlhamburger Grundheber, der am 27. September seinen 75. Geburtstag feierte, hat bereits in allen berühmten Opernhäusern der Welt gesungen und mit Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Daniel Barenboim und Simone Young zusammengearbeitet. "Die Bereitschaft Grundhebers zur Aufführung dieses Werkes gemeinsam mit den Wedeler Musikern ist für diese eine besondere Auszeichnung, zugleich aber auch eine große Herausforderung", heißt es von Seiten des Fördervereins Kammerchor und Kammerorchester Wedel. An der Seite von Grundheber wird Katerina Tretyakova zu hören sein, die derzeit große Partien an der Hamburgischen Staatsoper singt und am 14. Oktober den Sopran-Solopart gestaltet.

 

Der Konzertabend in der Kirche St. Marien (Feldstraße 15), der als Höhepunkt der Saison für die Musiker um Krivoborodov und Stefan Czermak (Orchesterleitung) gilt, beginnt um 20 Uhr. Karten sind zum Preis von 15, ermäßigt zwölf Euro im Vorverkauf im Buchhaus Steyer, Bahnhofstraße 52, erhältlich. Achtung: Das Kontingent ist bereits arg geschrumpft, so dass mit Restkarten an der Abendkasse nicht gerechnet werden sollte.

  


   

Portrait

Hamburger Abendblatt, Pinneberg

24. März 2012

von Eike Pawelko

 

Zuchtmeister mit ganz viel Liebe zum Detail

 

Valeri Krivoborodov. Foto: Katrin Würtemberger

 

Der Wedeler Kammerchor besticht als fast perfektes Ensemble.
Vater des Erfolgs ist der Dirigent Valeri Krivoborodov.

 

Wedel I Wenn Dirigent Valeri Krivoborodov am Sonntag, 1. April, um 20 Uhr in der Wedeler Marienkirche den Taktstock hebt, ist barocker Musikgenuss vom Feinsten garantiert. Unterstützt vom Kammerorchester wird der Wedeler Kammerchor die "Johannespassion" von Johann Sebastian Bach singen. Das ist Schwerstarbeit für die knapp 80 Sänger. Und gleichzeitig Belohnung für Monate intensiver Probenarbeit.

 

Takt für Takt, Note für Note, Silbe für Silbe haben die Amateure sich das Oratorium erarbeitet. Denn Dirigent Valeri Krivoborodov ist kein Freund halber Sachen. "Ich höre jeden falschen Ton und korrigiere ihn. Das wird so lange geübt, bis es ein reiner Genuss ist", sagt der 64-jährige Chorchef. Dabei ist der Musikprofi, der im Hauptberuf als Erster Cellist der Hamburger Symphoniker über die Konzertbühnen der Welt reist, offenbar nicht nur ein strenger Zuchtmeister. Sondern ein Vollblutmusiker, der mit seiner Leidenschaft für die perfekte Intonation die Sänger begeistern und zu fast professionellen Höchstleistungen anspornen kann. Bei diesem Unterfangen hilft dem Musiker, der als Vierjähriger Geige lernte und auch das Klavier beherrscht, eine besondere Gabe. "Wenn ich eine Partitur lese, kann ich sofort hören, wie sie klingt. Das ist eine große Gnade."

 

Seit 2003 steht der gebürtige Moskauer, der 1980 mit seiner Frau Tatiana und den beiden Töchtern während einer Konzertreise mit dem Moskauer Kammerorchester über Zypern nach Deutschland flüchtete, am Dirigentenpult in Wedel. Unter seiner Leitung brachte das Ensemble Vokalmusik aus allen Stilepochen zur Aufführung, sang Brahms und Bruckner, Mozart, Orff, Schubert und Rutter. Und viel Bach.

Nicht zuletzt deshalb, weil Perfektionist Krivoborodov ein bekennender Fan des barocken Großmeisters ist. "Ich liebe Bach, es gibt keinen besseren Komponisten", sagt der Wahl-Halstenbeker und Kulturpreisträger des Kreises Pinneberg. "Das ist absolute Musik, mathematisch fehlerfrei und trotzdem voller Gefühl." Jeder Ton trage eine Bedeutung, jedes Wort sei voller Ausdruck.

 

Diesen Schatz versucht Krivoborodov mit dem Chor zu heben. Werktreue ist für ihn oberstes Gebot, immer neue Interpretationen lehnt er als eitel und überflüssig ab. "Man braucht Bach nicht noch schöner zu machen. Er ist genial."

 

Seit der ersten "Johannespassion" unter seiner Ägide im März 2008 habe der Chor sich weiter verbessert, lobt der Chef seine Schützlinge. Die barocke Artikulation, die rhythmische Struktur, die Betonung genau auf den Punkt - das seien gerade bei der "Johannespassion" mit ihrer spannenden, opernhaften Dramaturgie wesentliche Feinheiten. "Bachs Musik ist vielschichtig. Es kommt darauf an, das Wichtige herauszuheben, Licht und Schatten hörbar zu machen", sagt der Dirigent.

 

Ab Juni wird er mehr Zeit für sein musikalisches Engagement im Kreis Pinneberg beim Wedeler Kammerchor und als Musikchef des Kulturkreises Halstenbek haben. Denn dann geht er als angestellter Berufsmusiker in den Ruhestand. Konzerte werde er aber nach Möglichkeit weiterhin geben, sowohl als Solist wie auch mit dem Schostakowitsch-Quartett. Das trägt den Namen eines weiteren Sterns an Krivoborodovs Himmel: Mit dem 1975 verstorbenen Komponisten hat der Musiker noch persönlich gearbeitet.

 

Als Solisten bei der "Johannespassion" wirken die Sänger Dorothee Fries, Claudia Darius, Stephan Zelck, Christfried Biebrach und Sebastian Naglazki mit. Karten für die "Johannespassion" gibt es für je 15 und zwölf Euro im Vorverkauf bei der Wedeler Buchhandlung Steyer, Bahnhofstraße 46.

  


   

Konzertankündigung

Hamburger Abendblatt, Pinneberg

01. Februar 2012

von hspkl

 

Benefizkonzert in Wedel mit Kulturpreisträger Valeri Krivoborodov

 

Wedel I Zugunsten des Kammerchors und Kammerorchesters Wedel findet am Sonntag, 5. Februar, ab 20 Uhr ein Benefizkonzert in der St.-Marien-Kirche in der Feldstraße 10 statt. Valeri Krivoborodov, Kreiskulturpreisträger und Erster Cellist bei den Hamburger Symphonikern, spielt zusammen mit Jutta Dreesen drei Gambensonaten von Johann Sebastian Bach. Krivoborodov ist seit 2004 Leiter des Kammerchors Wedel und setzt sich besonders für die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen ein. Die Karten werden in der Buchhandlung Steyer an der Bahnhofstraße zum Preis von 15 Euro und 12 Euro verkauft.