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Interview

Wedel-Schulauer Tageblatt

30. November 2013

von shz.de

 

 

Kultur im Kreis Pinneberg

„Jauchzet, frohlocket“ 

 

Stefan Czermak war von 1990 bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2013 Erster Konzertmeister der Hamburger Symphoniker. Foto: pt

 

Interview mit Orchesterleiter Stefan Czermak: In Wedels Marienkirche erklingt am 15. Dezember das Weihnachtsoratorium von Bach.

 

„Jauchzet, frohlocket“ – dieser Jubelruf wird in der Adventszeit wieder in vielen Kirchen und Konzertsälen erschallen. Denn die fröhliche Parole ist Auftakt des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, einer Barockkomposition mit Kultstatus. Auch das Kammerorchester und der Kammerchor Wedel führen das Oeuvre seit vielen Jahren gemeinsam mit den Bläsern der Hamburger Symphoniker auf. Am Sonntag, 15. Dezember, präsentieren sie das Stück erneut in der Wedeler Marienkirche.

 

Bei der Einstudierung der Komposition spielt Stefan Czermak eine wichtige Rolle. Der Orchesterleiter, Violinist und Kreiskulturpreisträger leitet die Proben des Kammerorchesters. Im Interview erklärt der 65-Jährige, was zu seinem Aufgabenbereich gehört und weshalb das Bach-Werk knapp dreihundert Jahre nach seiner Uraufführung nicht an Faszination verloren hat.

 

Was gehört zu Ihren Aufgaben als Orchesterleiter?

Stefan Czermak: Als Orchesterleiter bin ich für die Vorbereitung des Kammerorchesters zuständig, einem Streicherensemble, das in Wedel 25 Mitglieder hat. Wir üben Klangbildung, Intonation, Artikulation und das Zusammenspiel. Beim Konzert spiele ich selbst die Violine und bin der Stimmführer aller Streicher. Im Unterschied dazu hat unser Dirigent Valeri Krivoborodov die Leitung über Kammerchor und das Orchester. Er sorgt dafür, dass die von mir vorbereiteten Streicher bei der Aufführung mit dem Kammerchor, mit den Solisten und den Profibläsern der Hamburger Symphoniker ein harmonisches Ganzes ergeben.

 

Wie läuft Ihre Probe ab?

Zunächst bestimme ich, an welchem Satz wir arbeiten. Alle Streicher spielen mir dann den entsprechenden Part gemeinsam vor und ich stelle fest, wo Verbesserungen nötig sind. Danach geht es in Einzelgruppen weiter – abwechselnd sind die ersten Violinen, die zweiten Violinen, die Celli und die Bratschen dran. Später spielen dann zwei Gruppen zusammen, dann drei, zum Schluss wieder alle Streicher gemeinsam. Die ganze Probe dauert etwa zwei Stunden.

 

Worauf legen Sie bei den Vorbereitungen fürs Weihnachtsoratorium ein besonderes Augenmerk?

Typisch für Bach-Kompositionen ist die polyphonische Struktur. Das heißt, dass alle Orchestergruppen während des Konzerts gleichberechtigt sind und abwechselnd nacheinander die Melodie tragen. Das ist auch im Weihnachtsoratorium der Fall. Ich muss den Streichern also während der Proben vermitteln, wie und wann sie die Führung übernehmen müssen. Ich bin sicher, dass mir das auch dieses Mal gelingt und ich die Konzertgäste dadurch vor einem musikalischen Brei bewahre (lacht).

Das Kammerorchester Wedel ist ein Laienensemble. Sind die Proben anstrengender als mit Profis?

Nein, denn Laien wollen meistens ihre Fähigkeiten verbessern. Deshalb zeigen sie viel Herzblut und Ehrgeiz. Profis meinen oft, dass sie alles können. Das ist aber nicht immer der Fall. Insofern ist die Arbeit mit Laien für mich eine befriedigende Aufgabe.

 

Das Weihnachtsoratorium von Bach begeistert seit seiner Uraufführung 1734 jedes Jahr aufs Neue viele tausend Zuhörer. Warum?

Weil das Stück sehr tief berührt. In sechs Kantaten hat Bach die gesamte Weihnachtsgeschichte auf geniale Weise vertont und dabei eine unglaubliche Freude über die Geburt Christi zum Ausdruck gebracht. Ich fühle mich nach dem Stück immer unglaublich leicht, als sei ich selbst ein Engel mit Flügeln.

 


   

Konzertkritik

Wedel-Schulauer Tageblatt

29. Oktober 2013

von hro

 

Genuss für auf Klassik geeichte Ohren

Stefan Czermak (links, Orchestereinstudierung) und Valeri Krivoborodov (Leitung) holten aus ihren Amateurmusikern alles heraus. Foto: hro

 

Konzert in der Marienkirche:

Großer Auftritt von Kammerchor und Kammerorchester Wedel sowie ihrer Gastsolisten

 

Wedel I So voll sind Kirchen selten: Alle Bänke und Zusatzstühle in der Marienkirche waren besetzt, als das Wedeler Kammerorchester mit Chor und Unterstützung aus Hamburg sein Auftaktkonzert zur Saison 2013 /14 gab.

Die Macher Stefan Czermak (Orchestereinstudierung) und Valeri Krivoborodov (Leitung) holten aus ihren Amateurmusikern alles nur denkbar Mögliche heraus. Auch wenn sich die Streicher nicht immer hundertprozentig einig waren und der Chor mitunter vielstimmiger zu hören war als es sein sollte – die Wedeler legten einen großen Auftritt hin. Schließlich engagieren sie sich in ihrer Freizeit und sind nicht Profis aus Wien oder Berlin.

Zudem hatten sie sich an zwei Werke heran gewagt, die man nicht mal so eben vom Blatt abspielt oder singt. Das erste war „Stabat Mater“ vom Italiener Giovanni Battista Pergolesi, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts Komponist und Kapellmeister in Neapel war. Inhaltlich geht es darin um eine expressive Schilderung des Schmerzes der Maria am Tag der Kreuzigung.

 

Besonders die beiden Solistinnen Katerina Tretyakova (gebürtig aus Murmansk) und Katja Pieweck (Hannover), die von der Hamburger Staatsoper „ausgeliehen“ waren, setzten die thematische Dramatik eindrucksvoll um. Klang und Volumen ihrer Stimmen gepaart mit Profi-Gesangstechnik – einfach ein Genuss für Ohren, die auf Klassik geeicht sind. Anhaltender Applaus war der Lohn.

 

Im zweiten Teil des Konzerts wurde die sogenannte „Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart dargeboten. Ursprünglich soll sie für die Osterfeierlichkeiten im Salzburger Dom komponiert worden sein, aber ganz genau weiß das niemand. Sicher ist, dass das Werk später gern zu Krönungszeremonien gespielt wurde und so zu diesem Namen kam. Kammerorchester und Kammerchor aus Wedel zeigten auch hier großes Engagement.

 

Nächster Termin für Klassik-Fans ist Sonntag, 15. Dezember. Auf dem Programm in der Marienkirche (Feldstr. 15) steht das Weihnachtsoratorium von Bach. Beginn ist um 20.30 Uhr.

 


   

Bericht

Hamburger Abendblatt, Pinneberg

18. Mai 2013

von Katy Krause

 

Falsch geplant – "Das war ein Schuss vor den Bug"

Wedeler Musiker bangen angesichts von Konkurrenzveranstaltung um die Finanzierung ihres

Klassikkonzertes am 8. Juni in der Bootshalle am Wedeler Elbstrand. 

 

 

Wedel I Zweimal Wedel, zweimal Klassik und ein fast identischer Veranstaltungstitel? Monika Thöm und Sabine Haltern sind sichtlich besorgt. Die beiden Frauen aus dem Vorstand des Wedeler Kammerchors- und Kammerorchesters stecken seit Monaten in den Vorbereitungen für das Großereignis ihres Vereins. Am Sonnabend, 8. Juni, stellen die Musiker zum ersten Mal ein Klassikkonzert in der Bootshalle am Wedeler Elbstrand auf die Beine. Ehrenamtlich. "Klassik achtern Diek" haben sie das Konzert in dem Kultschuppen, der bis zu 1000 Besuchern Platz bietet, getauft.

 

"Klassik Open Air" lautet der Titel der Veranstaltung, der den Damen solche Bauchschmerzen bereitet. Denn professionelle Musiker, die während des Sommers durch den Norden touren, machen am 17. August auf der Festwiese am Wedeler Hafen halt. Mit der Zauberflöte bieten sie ein relativ ähnliches Programm an wie "Klassik achtern Diek" und sprechen somit auch ein ähnliches Publikum an.

 

Erst vor kurzem und eher zufällig erfuhren Thöm und Haltern von der unerwarteten Konkurrenz. "Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir das doch anders geplant", sagt Thöm. "Das war ein Schuss vor den Bug", sagt Haltern. Immerhin muss der etwa 100 Mitglieder starke Förderverein 38.000 Euro für die Veranstaltung aufbringen. Denn die Musiker des größten Wedeler Ensembles haben sich einiges vorgenommen. Eine 180 Quadratmeter große Bühne wird am 8. Juni in der Bootshalle aufgebaut, in der schon das Schleswig-Holstein Musik Festival und Pianos an der Elbe gefeiert wurden. Das vierköpfige Organisationsteam möchte den Besuchern leichtere Kost aus Opern und Operetten servieren. Dazu gibt es Catering. Unter anderem stehen "Der fliegende Holländer", "Nabucco", "La Traviata", "Der Zigeunerbaron", "Die verkaufte Braut" und "Der Vogelhändler" auf dem Programm. Beginn in der Halle am Strandbaddamm 18 ist um 17 Uhr.

 

Zwar konnten die Wedeler einige Sponsoren. darunter die Sparkasse, die Amschlerstiftung und Unternehmen aus der Region, gewinnen, doch bei der Finanzierung setzen die Laien auf die Einnahmen aus Eintrittsgeldern. Etwa 60 Prozent der Kosten sollen so abgedeckt werden. "Leute, die an Klassik interessiert sind, werden sich doch nicht zweimal innerhalb von zwei Monaten solche Karten leisten", vermutet Thöm. Zwar gibt es einen Kulturstammtisch, bei dem Vereine und Veranstalter ihre Termine koordinieren. Daran nehmen aber keine Veranstalter von außen teil, und auch im Rathaus gibt es laut Stadtverwaltung keine Koordinationsstelle.

 

Trotz der schwierigeren Bedingungen wollen sich die Mitglieder des Kammerchors- und Kammerorchesters nicht unterkriegen lassen. Ganz im Gegenteil: Sie gehen in die Offensive, versuchen kräftig die Werbetrommel zu rühren. "Wir wollen Tickets in den Famila-Märkten verkaufen und seit Anfang der Woche sind überall Werbeplakate in der Stadt verteilt", so Thöm.

 

Zudem glauben die Kammermusiker an ihr Programm. Mit den Ohrwürmern und einigen choreografischen Überraschungen wollen sie die Zuhörer von den Stühlen holen. Dafür wird auch intensiv geprobt. Zweimal in der Woche treffen sich die Musiker zum gemeinsamen Üben. Beim bislang größten Konzert ihrer Vereinsgeschichte machen zudem Sopranistin Darlene Ann Dobisch, Tenor Lemuel Cuento, das Collegium Gaudium sowie die Bläser der Hamburger Symphoniker mit.

 

Karten gibt es zum Preis von 25 Euro bei Wedel Marketing im Rathaus, Buchhandlung Heymann, Bahnhofstraße 31, und übers Internet www.kammerchor-kammerorchester-wedel.de

 


  

Konzertkritik

Wedel-Schulauer Tageblatt

30. April 2013

von hub

 

Ein Hochgenuss für die Ohren:

Klaviertrio-Konzert im Barlach-Saal 

 

Wedel I Einen Hochgenuss der besonderen Art erwartete die etwa 150 Besucher des Benefizkonzertes im Saal der Ernst-Barlach-Schule. Der Förderverein Kammerchor und Kammerorchester hatte den Leiter des Chores, Valerie Krivoborodov, sowie den Leiter des Orchesters, Stefan Czermak, gebeten, einen Musikabend zur Förderung der Ensembles zu arrangieren. Diese Herausforderung fiel den beiden Vollblutmusikern an Violine und Violoncello nicht schwer, zumal sie als Dritte im Bunde die Pianistin und Berliner Musikprofessorin Viktoria Lakissova gewinnen konnten. Auf dem von der Wiener über die russische Klassik bis zur Romantik reichenden Programm: Wolfgang Amadeus Mozart Klaviertrio C-Dur (KV 548), Michael Glinkas Klaviertrio d-Moll "Pathetique" und Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87.

 

Wie Tropfen eines milden Frühlingsregens ließ Lakissova zeitweise die Töne aus ihrem Instrument perlen, um im nächsten Moment mit pochendem Rhythmus ihres Klaviers den Streicherkollegen Raum für schwermütige Kantilenen zu geben. Czermak und Krivoborodov gelang es dabei ohne Mühe, das Dreispiel mit dem Einsatz ihrer Streichinstrumente zu einem brillanten Ganzen zu vollenden. Das Publikum war jedenfalls sichtlich (und hörbar) zufrieden. "Was für ein Genuss. Toll, dass wir so etwas hier in Wedel erleben dürfen", sagte ein Zuhörer. Lang anhaltender Applaus und "Bravo"-Rufe ließen die Künstler nach dem regulären Programm auch nicht lange zögern, noch drei Zugaben zu präsentieren.

 

Vereinsvorsitzende Monika Thöm, die das Publikum zu Beginn in den Abend eingeführt hatte, erklärte in der Pause das Engagement des Fördervereins: "Wir wollen dem Publikum Kunst von Könnern zugänglich machen. Und die Musiker brauchen ein Publikum, um ihr Können entfalten zu können. Also schaffen wir eine perfekte Symbiose."

Für den 8. Juni kündigte Thöm das nächste Highlight des Fördervereins an: Ein beschwingtes Konzert in sommerlicher Stimmung mit populären Melodien aus Opern und Operetten im Schuppen 1 des Segelvereins Wedel-Schulau am Strandbaddamm 18 stattfinden. Unter anderem werden Stücke aus dem "Fliegenden Holländer", "Barbier von Sevilla", "Freischütz", "Troubadour" und "Zigeunerbaron" dargeboten.

 

Karten sind für 25 Euro bei der Buchhandlung Heymann, der Geschäftsstelle Wedel Marketing und dem Wedel-Schulauer Tageblatt sowie bei der Buchhandlung Kötz und Buchenau in Rissen erhältlich.

 


 

Konzertankündigung

Hamburger Abendblatt

26. April 2013

von krk

 

Kammermusiker organisieren Konzert im Barlach-Saal 

 

Wedel I "Einen Kammermusikabend vom Feinsten" versprechen die Organisatoren des Konzerts am Sonnabend, 27. April. Der "Förderverein Kammerchor und Kammerorchester Wedel" hat ein Programm von Mozart, Glinka bis hin zu Brahms auf die Beine gestellt. Beginn in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule, Tinsdaler Weg 44, ist um 20 Uhr. Der Erlös des Abends kommt dem Verein zugute. Die Künstler verzichten auf ihre Gage. Die Tickets kosten 15 Euro und sind in der Buchhandlung Heymann in den Welau-Arcaden, Bahnhofstraße 31, zu bekommen.

 


    

Konzertankündigung

Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Januar 2013

von Claudia Frese-Otto

 

Klassik achtern Diek – Ohrwürmer der klassischen Musik

 

Sie wollen mal etwas anderes wagen: Der Kammerchor und das Kammerorchester Wedel bereiten sich auf ein besonderes musikalisches Ereignis im kommenden Frühsommer vor. Unter dem Titel "Klassik achtern Diek" präsentieren die Wedeler Musiker gemeinsam mit den Bläsern der Hamburger Symphoniker, bekannten Solisten und Gästen leichte Melodien aus Oper und Operette. Am 8. Juni gibt es ab 17 Uhr im Schuppen 1 am Strandbaddamm einen launigen Streifzug durch Werke von Rossini, Verdi und Strauß, bei dem sich auch für weniger geschulte Ohren ein Wiedererkennungseffekt einstellen wird. Bekannte Stücke aus Wagners "Der fliegende Holländer" und dem "Barbier von Sevilla" werden genauso vertreten sein wie "Die Fledermaus" von Johann Strauß. "Da ist für jeden etwas dabei", verspricht Orchesterleiter Valeri Krivoborodov, "die meisten Melodien sind allen bekannte Ohrwürmer".

 

Dass dieses Konzert aus ihrem klassischen Rahmen herausfällt, weiß Monika Thöm. Doch auch die Vorsitzende des Fördervereins von Chor und Orchester ist überzeugt von dieser Idee: "Carmina Burana hat uns gezeigt, dass ein Interesse an leichter Klassik in Wedel besteht", erklärt sie. Gesungen werden die Arien von den Solisten 

Darlene Ann Dobisch (Foto) und Lemuel Cuento. Die Koloratursopranistin Dobisch ist den Wedelern bereits aus "Carmina Burana" bekannt. Die gebürtige Amerikanerin hat schon für den NDR Chor und das Opernloft Hamburg gesungen und stand auf vielen Opernbühnen in ganz Deutschland. Lemuel Cuento wird zum ersten Mal mit dem Kammerchor Wedel auf der Bühne stehen. Der Tenor hat bereits Erfahrungen auf Bühnen in ganz Europa gesammelt. Ebenfalls mit von der Partie ist das 13-köpfige Acapella-Ensemble Collegium Gaudium aus Uetersen.

 

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Passend zum Veranstaltungsort, dem Schuppen 1, wird den Gästen ein "rustikales Büfett" geboten, verspricht Gastronom Daniel Frigoni, der den Veranstaltungsort zur Verfügung stellt.

Etwa 1000 Besucher fasst die ehemalige Bootshalle am Schulauer Hafen. Auf ihrer Bühne haben die insgesamt 130 Musiker problemlos Platz. Ursprünglich sollte es bereits im vergangen Jahr, in der Festwoche zum Stadtjubiläum, einen Auftritt von Kammerchor und -orchester geben. Damals hatte das Ensemble aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt keine Bühne zur Verfügung. Diesmal greifen Sponsoren den Veranstaltern unter die Arme. Als Hauptsponsor beteiligt sich die Stadtsparkasse mit 5.000 Euro an den entstehenden Kosten.

 

Seit dem 14. Januar sind die Proben in vollem Gange. Orchesterleiter Krivoborodov würde den Musiker- und Sänger-Stab bis zur Aufführung im Juni aber gern noch um ein paar junge Köpfe erweitern. Wer ein Streichinstrument spielt oder Spaß am Singen hat, ist eingeladen, zu den Proben am Montag von 20 bis 22 Uhr im Mensatrakt der Gebrüder-Humboldt-Schule im Rosengarten 18 zu kommen.

 

Karten für die Veranstaltung gibt es voraussichtlich ab Mitte Februar für 25 Euro im Vorverkauf bei Wedel Marketing und den Buchhandlungen Heymann, Bahnhofstraße 31, und Kötz und Buchenau, Wedeler Landstraße in Rissen.