Valeri Krivoborodov

Chorleiter und Dirigent

Valeri Krivoborodov wurde in Moskau geboren. Er studierte an der Moskauer Hochschule für Musik (Gnessin-Institut) in der Cello-Klasse von Professor Armen Georgian mit abschließender Promotion. Gleichzeitig erhielt

er eine Dirigentenausbildung bei Professor Leo Ginsburg und am Moskauer Tschaikovski-Konservatorium und Unterrichtsstunden bei Mstislav Rostropovitsch.

Von 1970 bis 1980 war Valeri Krivoborodov Mitglied des Moskauer Klaviertrios der staatlichen Moskauer Philharmonie. Im Rahmen seines Engagements als Solocellist des Moskauer Kammerorchesters unter Rudolf Barschai (1972 bis 1980) konzertierte er in der Sowjetunion sowie mehrfach in Großstädten Europas, Amerikas und Asiens. Im Rahmen dieser Tätigkeit sowie bei Tonaufnahmeproduktionen kam es zur Zusammenarbeit mit Leonid Kogan, David Oistrach, Emil Gilels, Yehudi Menuhin und im Zuge der Probenarbeit auch mit Dmitri Schostakovitsch und Gennadi Roshdestvenski.Von 1967 bis 1980 leitete Krivoborodov das Kammerorchester des Künstlervereins in Moskau.

 

1980 emigrierte er über Zypern nach Deutschland. Seitdem war er – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 – als Erster Cellist mit vielen Soloverpflichtungen Mitglied der Symphoniker Hamburg. Valeri Krivoborodov ist Mitglied des Schostakovitsch-Quartetts Hamburg und des Hamburger Klaviertrios. 

 

In seinem Wohnort Halstenbek engagiert er sich für die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Pinneberg. Darüber hinaus ist er Musikreferent im Kulturkreis Halstenbek. Im Jahre 2006 erhielt er den Kulturpreis des Kreises Pinneberg. 2004 übernahm Krivoborodov die Nachfolge von Heinz Kegel als Leiter des Kammerchors Wedel. Seither leitet er in Zusammenarbeit mit Stefan Czermak als Dirigent die Aufführungen von Kammerchor und Kammerorchester.