Sonntag, 7. November 2021, 17.00 Uhr, Ernst-Barlach-Saal, Tinsdaler Weg 44, 22880 Wedel 

Beethoven

am Nachmittag

Kammerkonzert

 

 

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2, g-Moll, op. 5

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3, A-Dur, op. 69

Sonate für Violine und Klavier, Nr. 9, A-Dur op. 47, „Kreutzer“ 

 

Es spielen:

Stefan Czermak (Violine)

Valeri Krivoborodov (Violoncello)

Edda Blufarb (Piano)

 

Moderation:

Hanspeter Walos

 

Das Beethovenjahr 2020 ist ohne Konzerte des Fördervereins Kammerchor und Kammerorchester Wedel vorübergegangen. Ursprünglich war dieses Beethoven-Kammerkonzert für den Oktober 2020 geplant. Das Konzert musste der Förderverein – coronabedingt – leider absagen. Nun haben wir doch noch eine Chance, dem großen Komponisten unsere Reverenz zu erweisen. 

 

Der Vorstand freut sich, dass er nach den schrittweise Lockerungen in den letzten Wochen dem großen Beethoven nun Gehör verschaffen kann: Am 7. November wagt er mit „Beethoven am Nachmittag“ einen Neustart nach den „eintönigen“ Monaten des Lockdowns: Edda Blufarb (Klavier), Stefan Czermak (Violine) und Valeri Krivoborodov (Violoncello) werden für ihre Zuhörer drei Sonaten von Ludwig van Beethoven spielen. Auf dem Programm stehen zum einen zwei Sonaten für Violoncello und Klavier – Nr. 2 (op. 5,2) und Nr. 3 (op. 69) – sowie die berühmte Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 (op. 47 „Kreutzer“).

 

Valeri Krivoborodov beschreibt die beiden Sonaten für Violoncello und Klavier als eine Brücke zwischen der Zeit Beethovens und der unseren: So wie die Menschen damals in ihrer von schrecklichen Kriegen heimgesuchten Gegenwart unter Ängsten und Sorgen um die Zukunft litten, ist auch unser Leben heute – und ganz aktuell jetzt in der Corona-Zeit –  dadurch bestimmt. „So wie seinen Zeitgenossen hilft Beethoven in seiner  Musik auch uns, in düsteren Zeiten den Mut und den Willen zum Leben nicht zu verlieren. Damit gibt er auch uns mit seinem Werk Zuversicht und Hoffnung“.

 

Die Sonate Nr. 9 für Violine und Klavier – seit der Romantik irreführend als „Kreutzersonate“ bezeichnet – gilt unter Experten gemeinhin als „zu wild, zu schwer, unspielbar“  und daher als „Herausforderung für jeden Interpreten“. Das macht gespannt!

  

Die Ankündigung „Ausverkauft“ wünscht sich jeder Konzertanbieter! Dahinter steht allerdings die coronabedingte Einschränkung, denn es gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Erforderlich sind für die Besucher entweder die Vorlage eines aktuellen Negativ-Tests (24 h), ein doppelter Impfnachweis oder ein Genesungs-Nachweis. Für dieses Konzert stehen nur 70 Plätze statt der sonst für den Barlachsaal üblichen 150 zur Verfügung. So können die Zuhörer den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 - 2 Meter einhalten. Das gilt bereits mit dem Betreten des Gebäudes, ebenso das Tragen des Mund- und Nasenschutzes. Nur auf den Sitzplätzen darf die Maske abgenommen werden. Da das Konzert nur etwa 70 Minuten dauert, ist keine Pause vorgesehen; der Barlachsaal ist durch die eigene Anlage und  geöffnete Türen gut belüftet. 

Die Veranstalter bedauern allerdings sehr, dass wegen des zu erwartenden herbstlichen Wetters und der früh einsetzenden Dunkelheit kein anregender Ausklang bei Saft und Wein im Garten am Barlachsaal möglich ist.

 

Gleichwohl: Trotz aller Einschränkungen – die Mitglieder des Fördervereins sind glücklich, endlich wieder „lebendige“ Musik darbieten zu können. 

(th für den Förderverein Kammerchor und Kammerorchester Wedel)  

 

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